Krisenhaus Schöneberg

Ein Zuhause auf Zeit

Unkompliziert, rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr bietet das Krisenhaus Schöneberg volljährigen Hilfesuchenden Schutz. Dazu gehören Menschen, die etwa wegen Partnerschaftskonflikten von zu Hause weggelaufen sind, aus der Haft entlassen wurden und kein Dach über dem Kopf haben, mit Gewalterlebnissen konfrontiert wurden oder denen alles über den Kopf wächst. Ihnen stehen in der Einrichtung vier Einzel- und sieben Doppelzimmer mit jeweils zwei Gemeinschaftsküchen und -waschräumen sowie zwei Aufenthaltsräume für insgesamt 18 Personen zur Verfügung.

Die Bewohner*innen werden sozialpädagogisch beraten und unterstützt. Aufmerksames Zuhören und das Finden gemeinsamer Lösungswege stehen dabei im Vordergrund. Die Mitarbeiter*innen unterstützen bei der Klärung der finanziellen Situation, bei Anträgen und bei der Beschaffung von notwendigen Dokumenten und Ausweispapieren. Auch zu Behörden und anderen Institutionen werden die Bewohner*innen auf Wunsch begleitet. So werden eine dauerhafte Unterstützung und Perspektiven für die Zeit nach dem Aufenthalt vorbereitet.

       

Wir brauchen finanzielle Hilfe in der Corona-Krise

"Anders als die meisten Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe stellen wir vor der Aufnahme keinen Antrag bei den zuständigen Kostenträgern (meist Sozialämtern), sondern begründen diese innerhalb von 24 Stunden danach mit einem ausführlichen Bericht. In der Regel folgt danach eine Einladung durch das Amt. Da momentan aber viele Behörden nicht oder nur notdürftig besetzt sind, lässt sich bei vielen Menschen, die aktuell aufgenommen werden, die Kostenübernahme unter Umständen nicht klären.

Da die Menschen meist ohne Einkommen zu uns kommen, zählt auch die Unterstützung bei der Beantragung von Leistungen nach SGB II (Jobcenter) zu unseren Hauptaufgaben. Auch hier stehen wir aktuell vor dem Problem, dass viele Jobcenter geschlossen haben. Wenn dann Anträge nicht oder mit Verzögerung bearbeitet werden, müssen wir die Bewohner*innen bis zur Bewilligung von Leistungen mit Lebensmitteln, Fahrscheinen und anderen Dingen des täglichen Bedarfs notdürftig versorgen. Hier wäre eine finanzielle Entlastung sehr hilfreich."

Erik Dollwetzel, Leiter der Einrichtung

 

Nähere Informationen zu unserer Einrichtung finden Sie hier.
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